| Innenweltbild |
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Das Innenweltbild, auch als Innenwelt- oder Hohlwelttheorie bekannt, besagt,
dass wir auf der Innenseite einer hohlen Erde mit einem Durchmesser von 12.740
km leben. Die Sterne und andere Planeten befinden sich demnach im Inneren der
Erde. Der heutige Verfechter dieser Theorie, Rolf Keppler, liefert zahlreiche
interessante "Beweise" die seine Thesen untermauern. Der Grundstein der Innenwelttheorie - Versuch mit dem GeradstreckenverlegerDieses Experiment wurde 1897 von Prof. Morrow und Dr. Teed in Florida durchgeführt und bestand darin, dass man auf einer Strecke von knapp 4 Kilometern 3,6 Meter lange Rechtecke aneinander gereiht hat, um so eine exakt waagrechte Linie neben dem Meer zu konstruieren. Das Ergebnis war verblüffend: Nach einer Entfernung von 3,8 km war das Meer 1,22 Meter höher als der Geradstreckenverleger, was bedeutet, dass sich das Meer nach oben und nicht nach unten wölbt. (siehe detailierte Beschreibung) AnnahmenOft unbewusst lassen wir uns von der Annahme leiten, dass der Raum homogen und isotrop sei, also in jeder Entfernung und Richtung dieselbe Eigenschaften habe. Aber könnte es nicht auch sein, dass sich z.B. die Länge eines Gegenstandes mit der Ortsposition ändert? Und wenn es so wäre, wir hätten nicht einmal die Chance, dies zu registrieren, denn mit der Länge eines Körpers an einer anderen Raumposition würde sich auch das Maß - unser Meterstab zum Beispiel - mitverändern, sodass wir in keinem Fall eine Änderung feststellen könnten. Wie wäre es also, es einmal mit folgender Annahme zu versuchen: Axiom 1:Im Hohlweltmodell verkürzen sich die Längen umso mehr, je näher ein Körper dem Mittelpunkt der Hohlkugel kommt. Im Mittelpunkt selbst wäre jede Länge auf Null geschrumpft. Die 384.000 km Mondentfernung könnten somit auf etwa 100 km zum Hohlweltmittelpunkt (d.h. auf 6.270 km zur Erdinnenfläche) und der Monddurchmesser auf 1 km schrumpfen. Ein Astronaut auf der Mondoberfläche wäre dann etwa 0,5 mm groß, bestünde aber nach wie vor aus der gleichen Anzahl Atomen. "Aber dann müsste ein Laserstrahl, der Richtung Mond geschickt und dort reflektiert, in einer wesentlich kürzeren Zeit als 2,5 s bei uns wieder ankommen!" Wir gehen hier von dem Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit aus. Aber wäre nicht auch folgende Annahme denkbar: Axiom 2:Die Lichtgeschwindigkeit wird im Hohlweltmodell umso kleiner, je näher das Licht dem Mittelpunkt der Hohlwelt kommt. Im Mittelpunkt selbst wäre die Lichtgeschwindigkeit c = 0 m/s. Dadurch, dass sich in Richtung Mittelpunkt sowohl Längen verkürzen als auch die Lichtgeschwindigkeit verringert, bleibt im Innenweltmodell der Eindruck erhalten, dass das Licht für gleichlang erscheinende Strecken die gleiche Zeit benötigt - mit anderen Worten: Ein Beobachter der Innenwelt wird an jedem Ort dieselbe Lichtgeschwindigkeit messen. "Ok, dann ist mir zwar klar, dass ich nicht meinen Gegenüber auf der Erdkugel sehen kann, weil sich das Licht in der Mitte totläuft, aber warum kann ich auch nicht nach Berlin oder New York schauen?" Geradlinigkeit wird in der Physik über die ungestörte Ausbreitung des Lichtes definiert. Wie aber verläuft Licht? Wir legen fest: Axiom 3:Licht, das genau auf den Mittelpunkt der Hohlwelt zusteuert, breitet sich geradlinig im herkömmlichen Sinne aus. In jedem anderen Fall bewegt es sich auf einer Kreisbahn, die durch den Mittelpunkt der Hohlwelt führt. Diese 3 Annahmen oder Axiome reichen aus, um alle Vorgänge im Hohlweltmodell zu beschreiben. |

















